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Internationales World-Jazz-Projekt zu den musikalischen Traditionen der Levante

Von den Ausläufern des südlichen Kaukasus bis an die Grenzen dessen, was man historisch als Mesopotamien oder Zweistromland bezeichnet, sind es kaum 1.000 Kilometer. Heute ist diese Großregion zwischen Armenien, Aserbaidschan, Nord-Syrien und Nord-Irak kulturell wie politisch zersplittert. Doch die wechselseitigen kulturellen Einflüsse bleiben, historisch betrachtet, immens und welches Medium wäre besser dazu geeignet, sie hörbar, spürbar, nachvollziehbar zu machen als die Musik? Genau darum geht es SWR-Jazzpreisträger Manfred Bründl, Bassist und Professor an der HOCHSCHULE FÜR MUSIK FRANZ LISZT WEIMAR, in seinem neuen Projekt mit dem universellen arabischen Titel »Sadaqa«, »Freundschaft«, mit dem er einen Bogen spannt von den traditionellen Klängen und Liedern des südlichen Kaukasus hin zu den Musiktraditionen Mesopotamiens.